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Falsch! Die Datenschutzgrundverordnung strebt danach, die Verarbeitung personenbezogener Daten transparenter zu machen. Damit gehen Informationspflichten einher, die von den Verantwortlichen erfüllt werden müssen. Die rechtliche Grundlage dafür findet sich in Art. 13 und 14 DSGVO. Demnach ist der Verantwortliche dazu verpflichtet, den Betroffenen Informationen zur Verfügung zu stellen, die sich auf die Identität des Verantwortlichen beziehen sowie auf den Verarbeitungszweck und die Rechtsgrundlage bezüglich der personenbezogenen Daten. Diese Informationen sind nicht erst dann mitzuteilen, wenn die Betroffenen danach fragen: Sie müssen nach dem Willen des Gesetzgebers vielmehr bereits zum Zeitpunkt der Datenerhebung in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form erteilt werden – so verlangt es die DSGVO in Art. 14 der Verordnung.