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Falsch! Die Pflicht, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, trifft nicht pauschal auf alle Unternehmen zu. Sie ist nur in bestimmten Fällen anzunehmen – dazu zählt zum Beispiel, dass in dem Unternehmen regelmäßig mindestens zehn Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Eine weitere Möglichkeit ist der Umstand, dass die Kerntätigkeit des Unternehmens in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Datenkategorien besteht. Weitere Beispiele finden sich in Art. 37 Absatz der Datenschutzgrundverordnung.